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Robert Gund: Lieder

Ilona Sándor, Klavier – Franziska Hirzel, Sopran

21 Lieder mit Texten von:

Hermann Hesse
Ludwig Uhland
Annette von Droste-Hülshoff
Justinus Kerner
Georg Friedrich Daumer
Carl Spitteler
Johannes Schlaf
Emil Alfred Herrmann
Paul Heyse
Lis Lauterburg
Hermann Lingg
Ferdinand von Saar
Theodor Storm
Gustav Falke
Clemens Brentano
Julius Gersdorff
Joseph Freiherr von Eichendorff
Des Knaben Wunderhorn
Volkslied


Robert Gund

Auszug aus dem Plattentext von Ernst-Jürgen Dreyer:

"Robert Gund, aus Seckenheim bei Mannheim stammend, 1865 in Neuhausen (Schweiz) als Sohn der ledigen Anna Barbara Gund geboren, gestorben 1927 in Wien, ist mit 67 gedruckten Liedern sowie einem Nachlass von 110 ungedruckten, der 1982 in Bad Ischl entdeckt wurde, der Schöpfer eines kleinen, aber bedeutenden Liedwerks. Darüber hinaus sind von ihm zwei Violinsonaten, ein Trio und ein Klavierquartett erhalten. Werke für größere Bedeutung – eine Symphonie, ein Klavierkonzert, eine Oper – hat er vernichtet.

Lieder, die nach mehr als einem halben Jahrhundert erstmalig wieder öffentlich gesungen werden – Lieder eines „Melikers“, der vokale Bögen zu erfinden versteht („Oder ist‘s Unheil aus künftigen Tagen …“); Lieder aber auch eines Psychologen, dem sich noch das Keimen eines Entschlusses zu musikalischem Übergang formt („Das Mädchen saß so blöde …“); Lieder, die ein zentraler Einfall von textdeutender Signifikanz prägt (so den „Einsamen Pfeifer“ der Fünfvierteltakt); Lieder letzten Raffinements spätromantischer Reizharmonik – und zugleich polyphoner Ökonomie im oft nur zweistimmigen „linearen Kontrapunkt“ ihrer motivischen Begleitung."